Marktentwicklung, Preistrends und die wichtigsten Akteure der Schweizer Solarbranche.
Die Schweizer Solarbranche erlebt ein starkes Wachstum. Im Jahr 2024 wurden über 1'500 MW neue PV-Leistung installiert – ein neuer Rekord. Die installierte Gesamtleistung beträgt mittlerweile über 7'000 MW.
Die Kosten für Solaranlagen sind in der Schweiz in den letzten 10 Jahren um über 50% gesunken. Während eine 10-kWp-Anlage 2014 noch CHF 30'000 oder mehr kostete, liegt der Preis heute bei CHF 14'000 bis CHF 18'000. Die Haupttreiber dieser Entwicklung sind sinkende Modulpreise und effizientere Installationsprozesse.
| Jahr | Preis/kWp | Veränderung |
|---|---|---|
| 2015 | CHF 2'800 | – |
| 2017 | CHF 2'200 | -21% |
| 2019 | CHF 1'900 | -14% |
| 2021 | CHF 1'600 | -16% |
| 2023 | CHF 1'450 | -9% |
| 2025 | CHF 1'350 | -7% |
Solarfassaden und gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) werden immer beliebter und erschwinglicher. Sie bieten besonders im Winter höhere Erträge als Dachanlagen.
Die Nachfrage nach Batteriespeichern steigt massiv. Mittlerweile wird fast jede zweite neue Anlage mit einem Speicher kombiniert. Die Preise sinken jährlich um 10–15%.
Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch (ZEV) ermöglichen es Mehrfamilienhäusern und Quartieren, Solarstrom gemeinsam zu nutzen und die Rendite zu steigern.
Grossflächige PV-Anlagen in den Bergen produzieren im Winter deutlich mehr Strom als im Mittelland und tragen zur Versorgungssicherheit bei.
Die Schweiz hat sich zum Ziel gesetzt, die Solarproduktion bis 2035 massiv auszubauen. Das bedeutet weiterhin starkes Wachstum, sinkende Preise und attraktive Förderbedingungen. Für Hauseigentümer war der Zeitpunkt für eine Solaranlage noch nie so günstig wie heute.